Es ist sehr schwierig ein passives Einkommen aufzubauen, ohne dabei auf regelmäßige Einnahmen zurückgreifen zu können. Zu Beginn werden von der passiven Einkommensquelle nur sehr wenige Einnahmen fließen. Diese Einnahmen reichen aber nicht aus, um damit die die monatlichen Kosten zu decken.
Von daher ist es vielen Menschen nur möglich eine passive Einkommensquelle zu erschließen, indem sie neben dem normalen Beruf an dieser arbeiten. Da die meisten eine 40 Stunden Arbeitswoche haben, bleibt nur sehr wenig Zeit für den Aufbau des passiven Einkommens. Zu wenig?
Da freie Zeit an Arbeitstagen nur sehr begrenzt zur Verfügung steht, muss besonders sorgsam mit ihr umgegangen werden. Es nützt nichts sich über die wenige vorhandene Zeit aufzuregen. Sie muss als Geschenk angesehen werden, als eine großartige Möglichkeit, die man optimal nutzen möchte.
In dem folgenden Beispiel wird ein Informationsprodukt behandelt, die angegebenen Hinweise sind aber auch auf gänzlich andere Produkte oder Dienstleistungen anwendbar.
Wir lassen die Zeit an unserem passiven Einkommen arbeiten
Die Zeit ist unser stärkster Verbündeter bei dem Aufbau von passiven Einkommen.
Es kostet eine gewisse Überwindung und viel Durchhaltevermögen, aber wenn man wirklich will, ist es möglich jeden Tag etwa zwei Stunden für die Erschließung von passiven Einkommensquellen aufzuwenden.
Diese zwei Stunden tägliche Extraarbeit addieren sich in der Woche zu 14 Stunden auf. Nach 52 Wochen ergeben sich über 720 zusätzliche Arbeitsstunden, die man dem Aufbau passiver Einkommen widmen konnte. Diese 720 Stunden entsprechen genau 90 Arbeitstagen, das sind etwa 4 volle Arbeitsmonate (4 mal 22 Arbeitstage).
Man erkennt sofort die Hebelwirkung der Zeit. Wenn wir etwas mit genügend Ausdauer für einen längeren Zeitraum ausführen, entfalten die vielen kleinen Taten letztendlich eine große Wirkung.
Entscheidend ist, dass einem die Luft nicht ausgeht und man bis zum Ende durchhält.
Täglich zwei Stunden an dem eigenen E-Book schreiben
In den täglichen zwei Extrastunden kann man bspw. an einem E-Book schreiben. Langsam und mit Geduld abreitet man sich Absatz für Absatz vorwärts. Zu Beginn ist man noch am Zweifeln, aber mit der Zeit wächst das Projekt und somit auch die Zuversicht.
Da man die monatlichen Kosten mit dem normalen Gehalt des Berufs abdeckt, kann man sich jedem Detail seines E-Books widmen und die herausragende Qualität des Produkts sicherstellen. Um erfolgreich ein passive Einkommen aufzubauen, ist die Qualität des vermarkteten Produkts von entscheidender Bedeutung. Ihre Kunden erwarten einen Mehrwert von Ihrem Produkt und daher muss die Qualität stimmen.
Nach einigen Wochen oder Monaten kann man schon erste Fortschritte an dem eigenen E-Book erkennen:
- die ersten Kapitel sind geschrieben
- eine Webseite oder Blog ist aufgesetzt und mit Inhalt über das E-Book gefüllt
- tätglich tummeln sich Besucher auf der Webseite
- der eigene Newsletter kann schon erste Mitglieder vermelden
Ist nach einem Jahr das E-Book fertiggestellt, kann es über die eigene Seite vermarktet werden. Die Newslettermitglieder können über die Veröffentlichung des E-Books informiert und eine Werbekampagne gestartet werden.
Auf der Webseite kann Werbeplatz verkauft werden und somit können weitere passive Einkommensquellen erschlossen werden. Die vorhande Plattform kann anschließend für weitere Projekte genutzt oder um zusätzliche Funktionen erweitert werden.
Wie man sehen kann, können schon zwei Stunden täglich, in denen man an dem Aufbau seines passiven Einkommens arbeitet, eine Menge ändern. Mit jedem vergangenen Tag schreitet das Projekt voran und man kommt seinem großen Ziel, einer fließenden passiven Einkommensquelle, wieder einen Schritt näher.